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Zimtsterne – Low Carb ohne Zucker

Weißt du, ich muss dir was Verrücktes erzählen. Stell dir vor, da stehe ich gestern in meiner Küche – und jetzt kommt's: am 9. November! – und was höre ich? Weihnachtsmusik! Die Melodien schallen durch den Raum, während ich, ohne einen Hauch von Scham, lautstark mitsinge.

Draußen ist es noch und ich? Ich bin mittendrin im weihnachtlichen Backwahn, während der Duft frisch gebackener Plätzchen aus dem Ofen strömt. Ja, du hörst richtig, und das am 9. November!

Weihnachtsbäckerei schon Anfang November?

Normalerweise warte ich ja mit dem Plätzchenbacken bis kurz vor dem ersten Advent, oder manchmal sogar bis danach. Aber ich dachte mir: Du, mein lieber Blogleser, du hast doch nichts davon, wenn ich meine geheimen Rezepte erst dann veröffentliche, wenn die Weihnachtszeit fast vorbei ist. Also, was soll's? Ich leg jetzt los! Denn ganz ehrlich, meine Kollegen sind auch schon fleißig am Veröffentlichen ihrer Rezepte. Und ich kann doch nicht die Letzte sein, die dich in Weihnachtsstimmung bringt, oder?

Also, schnapp dir eine Schürze, es ist Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und zusammen die besten Plätzchen der Saison zu zaubern!

Hier also mein erstes Plätzchenrezept der Saison. Es sind Zimtsterne geworden :).

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Pimp deine Zimtsterne auf: Mit diesen Tricks machst du aus High-Carb-Klassikern easy peasy Low-Carb-Hits!

Stell dir vor, du zauberst die perfekten Zimtsterne – und das ganze auch noch Low Carb! Klingt wie ein Weihnachtswunder, oder? Aber lass dich überraschen, denn das ist einfacher als du denkst. Alles, was du tun musst, ist den Zucker durch eine alternative Süße zu ersetzen, den Rest des Rezepts kannst du beibehalten, weil die Zutaten sowieso schon Low Carb sind.

Ich erinnere mich noch gut, wie ich vor einigen Jahren auf dieses göttliche Rezept gestoßen bin, das unglaublich weiche Zimtsterne versprach. Seitdem ist es zu meinem absoluten Favoriten geworden, den ich jedes Jahr aufs Neue heraushole – und jetzt eben in der Low Carb-Version.

Zimtsterne ausrollen ist der Horror! Mit diesem einfachen Trick klebt der Teig nie wieder.

Aber reden wir mal übers Ausrollen. Ganz ehrlich, das kann echt zum Alptraum werden. Der Teig klebt ohne Ende und raubt dir die letzte Geduld. Aber hey, ich hab einen Geheimtipp für dich, den ich mal von einer guten Freundin gelernt habe: Nimm dir einen Gefrierbeutel, schneide ihn an den Seiten auf und roll den Teig dazwischen aus. Klingt jetzt vielleicht zu banal um wahr zu sein, aber glaub mir, es klappt wirklich super!

Also nichts wie ran an die Teigrolle und lass dich von diesem einfachen Trick begeistern. Deine Zimtsterne werden's dir danken – und deine Nerven erst recht! :D

Woher kommen Zimtsterne eigentlich?

Hast du dich jemals gefragt, wo die leckeren Zimtsterne eigentlich herkommen? Ich bin total neugierig auf die Ursprünge unserer liebsten Rezepte, und so habe ich mich auch bei den Zimtsternen auf eine kleine Spurensuche begeben.

Stell dir vor, diese süßen Sterne haben ihre Wurzeln im schwäbischen Raum, wie ich bei Wikipedia herausgefunden habe! Sie sind ein echtes Mandelwunder, denn sie müssen laut Tradition mindestens 25% Mandeln enthalten, während der Mehlanteil nicht über 10% steigen darf – aber pssst, in unserem Rezept verzichten wir ganz darauf. ;)

Über die Geschichte der Zimtsterne konnte ich nicht viel mehr in Erfahrung bringen, aber eines ist sicher: Zimt ist nicht nur ein Weihnachtswundergewürz, sondern auch ziemlich gesund für uns! Trotzdem, genieße ihn lieber in Maßen und nicht in Massen. Lass uns also in diese köstliche Tradition eintauchen und vielleicht schreiben wir dabei sogar ein Stückchen Geschichte um – mit unserer eigenen Zimtstern

Rezepttipp

Keto Herzen Sterne und Brezen Lebkuchen
KH 1.9 g
(pro Portion)

Ist Zimt schädlich?

Erinnerst du dich noch an die Schlagzeilen, die uns alle verunsichert haben? Überall hieß es, Zimt könnte gefährlich sein! Damals herrschte eine ziemliche Aufregung. Doch du kennst doch bestimmt das Sprichwort: „Die Dosis macht das Gift“, oder? Wenn du ein wenig nachdenkst, wird dir klar, dass ein paar Zimtsterne in der Weihnachtszeit oder ein Hauch Zimt in deinem Morgenkaffee sicher nicht das Problem sind.

eatketo Toolbox

Dennoch kannst du Zimt nicht in unbegrenzter Menge essen. Vor Allem wenn er viel Cumarin enthält. Cumarin ist voranging in Cassia-Zimt enthalten. Zu viel Cassia-Zimt kann dann zu unangenehmen Nebenwirkungen führen – Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sind da noch die harmloseren Symptome. Nimmst du dauerhaft zu viel zu dir, kann das deiner Leber schaden.

Eine einfache Regel, die du dir merken solltest: Mehr als einen Teelöffel Cassia-Zimt pro Tag über einen längeren Zeitraum solltest du nicht verzehren. Das ist schneller passiert, als du vielleicht glaubst. Diese Menge erreichst du mit ca. 6 Zimtsternen oder 100 g Lebkuchen.

Und dann ist da noch der Ceylon-Zimt. Der enthält viel weniger Cumarin als Cassia-Zimt, kostet mehr, ist aber eine sicherere Wahl ist. Wenn du also ein echter Zimt-Fan bist und regelmäßig Zimt zu dir nimmst, greif lieber zu dieser Sorte.

Ein kleiner Hinweis zur Vorsicht für werdende Mamas: Zimt, vor allem das ätherische Öl, kann Wehen auslösen, also sei während der Schwangerschaft besonders vorsichtig damit.

Und was ist mit Stillenden und kleinen Kindern? Auch hier solltest du besser zurückhaltend sein, besonders bei Cassia-Zimt. Wenn du ganz sicher gehen willst, ist Ceylon-Zimt die bessere Option, weil er eben nur sehr wenig Cumarin hat.

Kurzum, Zimt ist nicht dein Feind und hat sogar sehr viele positive Eigenschaften, aber wie bei allem kommt es auf die Dosis an. Schau dir dazu auch gern unser kurzes Video über Zimt und 7 Dinge die du garantiert noch nicht wusstest an.

7 Dinge die du garantiert noch nicht über Zimt wusstest #Shorts Gewürz-Quickie

Das Video wird von YouTube eingebettet abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.

Plätzchen Wünsche?

So nachdem ich nun die salalasche Weihnachtsbäckerei eröffnet habe, kommen in nächster Zeit auch noch mehr Plätzchenrezepte. Lebkuchen wurden schon getestet, aber ich glaube ich gebe euch das Rezept erst, wenn auch das Video dazu abgedreht ist :P.

Was wünscht ihr euch noch für Plätzchenrezepte? Ein paar stehen schon auf meiner Liste, ich bin aber für Anregungen offen und total gespannt was ihr euch wünscht.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine tolle Low Carb Vorweihnachtszeit.

LG
Vroni

Zimtersterne

4.15 von 7 Bewertungen
Rezept von Vroni von salala.deVroni
Weihnachten und Zimtsterne gehören einfach zusammen. Auch Low Carb gelingen die Zimtsterne sehr gut :)
Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitung: 10 Minuten
Gesamt: 2 Stunden 20 Minuten
Nährwerte (pro Portion)
Kalorien: 41 kcal
Kohlenhydrate: 1 g
Protein: 1 g
Fett: 3 g
prozentuale Verteilung
Kohlenhydrate: 11.4 %
Protein: 11.4 %
Fett: 77.3 %
Portionen 30 Stück

Zutaten

Anleitungen
 

  • Wer mag, kann die Nüsse zuvor anrösten und abkühlen lassen, dies gibt nochmal ein intensiveres Aroma.
  • Erythrit zu Pudererythrit mahlen, da es sich so besser auflöst.
  • Eiweiß zusammen mit dem Zitronensaft und etwas Salz sehr steif schlagen und das Erythrit-Stevia-Gemisch langsam einrieseln lassen.
  • 3 EL von dem Eischnee beiseite stellen.
  • Vanille, Zimt, Haselnüsse und Mandeln unter die Eischneemasse heben.
  • Den Teig für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
  • Ofen auf 140° Umluft vorheizen.
  • Nach dem Kühlen den Teig ca. 0,75 cm dick ausrollen und kleine Sterne ausstechen. Tipp: Den Teig in einen, an den Seiten aufgeschnittenen, Gefrierbeutel geben und darin ausrollen – gibt weniger Sauerei.
  • Den Eischnee mit ein paar Tropfen Wasser vermengen und die Sterne damit bestreichen.
  • Die Zimtsterne nun in den Ofen geben und ca. 10-12 Minuten backen. Aufpassen, dass der Eischnee nicht braun wird.
  • Wer mag kann die Zimtsterne auch noch mit etwas Zimt bestreuen.
  • Fertig ;)

Video

Zimtsterne backen - Low Carb backen - - salala.de - #Weihnachtsbäckerei

Das Video wird von YouTube eingebettet abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.
Keyword Low Carb backen, Low Carb Plätzchen, Low Carb Weihnachtsgebäck, Weihnachtsplätzchen

Hinweis zu den Nährwerten

Die angezeigten Nährwertangaben sind nur eine Schätzung und können je nach den tatsächlich verwendeten Zutaten und Marken sowie den genauen Mengen variieren.

Du hast das Rezept ausprobiert?Erwähne @salala.de oder tagge #salalade auf Insta!

Über Vroni

Vroni von salala.deVroni ist Ernährungsberaterin, psychologische Beraterin sowie Vitamin D und Norsan Fettsäurenberaterin. Seit 2014 ernährt sie sich selbst Low Carb mit ketogenen Phasen. Bisher hat sie damit über 20 kg abgenommen und hilft anderen Menschen dabei, Gewicht zu verlieren und ihre zu verbessern.

Weiterbildungen: Ernährungsberaterin (OTL), Vitamin D Beraterin (IVD), psychologische Beraterin (Isolde Richter), Norsan Fettsäurenberaterin

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Bewerte das Rezept:




Martina

Friday 14th of October 2016

Danke, für das super leckere Rezepte. Sie schmecken toll und sind super leicht zu machen.

Vroni

Sunday 16th of October 2016

Hallo Martina,

vielen Dank :).

Liebe Grüße. Vroni

Kirsa

Monday 30th of November 2015

Wir haben sie gestern getestet. Sehr lecker. Ist es normal, dass sie recht weich bleiben, oder hätten wir sie länger backen müssen? LG und danke für das tolle Rezept!

Vroni

Monday 30th of November 2015

Hallo Kirsa,

die Zimtsterne werden nicht hart, aber auch nicht ultra weich. Weich sind sie allerdings schon :). Wie sehen sie denn heute aus? Wenn die Sterne oben leicht Farbe bekommen, dann sind sie normalerweise auch fertig.

LG Vroni

Susanne

Sunday 15th of November 2015

Habe die Sterne jetzt schon zweimal gebacken und sie sind sehr lecker und einfach herzustellen. Ging auch ohne Wartezeit. Danke für das Rezept und liebe Grüße aus dem hohen Norden, Susanne

Vroni

Tuesday 17th of November 2015

Dankeschön :). Freut mich, dass Dir die Sterne schmecken :).

LG Vroni