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Auberginenlasagne selber machen - by salala.de - vegetarisches Low Carb Rezept ohne Nudeln mit Bechamel glutenfrei
Auberginenlasagne selber machen – by salala.de – vegetarisches Low Carb Rezept ohne Nudeln mit Bechamel

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Low Carb Auberginenlasagne – vegetarisch

Dass ich eigentlich nicht der größte Fan von Auberginen bin, habe ich schon das eine oder andere Mal erwähnt. Aber diese vegetarische Auberginenlasagne hat es mir wirklich angetan, ich hab mich regelrecht überfressen. Sorry. Sollte man nicht machen, aber da konnte ich da kaum vermeiden.

Die Auberginenlasagne auch gar nicht vegetarisch geschmeckt und wenn man es ganz streng nimmt, dann ist sie es auch nicht ganz, weil ja Parmesan drin ist und der ist mit dem Lab aus Kalbsmagen hergestellt wird. Nur so als Hinweis, bevor wir wieder (korrekterweise) korrigiert werden ;-)

Wenn nach Fleisch schmeckt, dann nennt man das “umami”

In einer vegetarischen Lasagne ist logischerweise weder Fleisch noch Speck drin, aber das konnte ich zuerst mal gar nicht glauben. Dabei hab ich das Zeug ja selbst gekocht.

Für Fleischfresser wie mich fehlt ja in vegetarischen Gerichten nicht das Fleisch ansich. Es fehlt das, was den Fleischgeschmack ausmacht. Dieses Herzhafte, dieses Fleischige eben.

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Das liegt aber nicht am Protein. Protein, Muskelfleisch allein ist langweilig. Das weiß jeder, der schon mal pures Proteinpulver ohne Aromen probiert hat. Oder Tofu. Protein hat maximal Textur und ist natürlich toller Baustoff für unsere Muckis, aber richtig toll schmecken tut es nicht – eigentlich nach gar nichts.

Nebenbei bemerkt schmeckt auch Fett eigentlich nach nichts, wenn es nicht mit irgendwas gewürzt wurde und dann diesen Geschmack gar wunderbar transportiert und auch verstärkt.

Der einzige Makronährstoff, der sowas wie Eigengeschmack mitbringt, ist das Kohlehydrat – wenn es schön kurzkettig ist zumindest. Dann nennt man es Zucker und es ist süß. Und wir essen es nicht. Super, oder?

Aber wonach schmeckt Fleisch denn nun?

Das, was wir an Fleisch so mögen ist natürlich auch eine riesige Menge an verschiedenen Aromen, die unter anderem aus dem Maillard-Effekt entstehen – das was beim Braten entsteht.

Aber die Geschmackskomponenten, die das alles zusammenbringt, ist “Umami”. Wir haben kein deutsches Wort dafür, aber “herzhaft” kommt schon recht nah da ran. Es ist der fünfte Geschmack, den wir kennen. Die anderen sind natürlich süß, sauer, salzig und bitter.

Trivia-Time! 2005 hat ein Forscherteam um Philippe Besnard an der Universität von Dijon in der französischen Region Burgund einen sechsten Geschmacksrezeptor identifiziert. Der Rezeptor reagiert auf Fett bzw. fettigen Geschmack. “Fettig” ist damit der Anwärter auf die sechste “Geschmacksrichtung”.

Daran kann man übrigens auch ganz deutlich sehen, dass die Klassifizierung als Geschmacksrichtung alles andere als subjektiv oder willkürlich ist. Es geht darum, wofür wir Rezeptoren haben. Wie Farbrezeptoren im Auge. Nur auf der Zunge. Und für salzig und so.

Jetzt wieder Umami

Umami (“うまみ”) ist ein ein Lehnwort aus dem Japanischen und bedeutet “Schmackhaftigkeit”. Aber dieser Geschmacksstoff ist nicht nur in Fleisch und Fisch enthalten. Auch viele Gemüsesorten und Käsevarianten enthalten Stoffe, die so schmecken.

Einiges davon ist, wenig überraschend, in unserer Auberginenlasagne enthalten.

Unter den Gemüsesorten sind übrigens Tomaten ganz weit vorne. Verschiedene Pilzsorten sind gut gesättigt, Shiitake zum Beispiel. Aber auch vieles, was aus dem Meer kommt, ist ziemlich umami’g. Einige Meeresalgen sind sogar so voll damit, dass sie als Ausgangsprodukt für Mononatriumglutamat dienten, bis die Herstellung dieses umstrittenen Würzmittels rein chemisch wurde.

Andere Lieferanten sind Milchprodukte, vor allem lange gereifte Hartkäse wie Parmesan und Bergkäse.

All diese Zutaten erzeugen also einen herzhaften, fleischigen Geschmack. Und wenn du jetzt mal über die Zutatenliste der vegetarischen Auberginenlasagne schaust, dann wirst du einiges davon wiederentdecken.

Kein Wunder, dass ich nicht genug davon bekomme!

Und wenn du die Auberginenlasagne probiert hast, dann sag uns ob es dir genau so ging oder nicht!

So und jetzt ab zum Rezept.

liebe Grüße
Nico

Auberginenlasagne selber machen - by salala.de - vegetarisches Low Carb Rezept ohne Nudeln mit Bechamel glutenfrei

Vegetarische Low Carb Auberginenlasagne

Nico
Ich war überrascht. Diese vegetarische Lasagne schmeckt nach Fleisch. Herzhaft, saftig und zum reinlegen. Und das, obwohl ich sonst so gar kein Fan von Auberginen bin - aber da drin sind die völlig in richtig!
3.77 von 30 Bewertungen
Vorbereitung 20 Min.
Zubereitung 40 Min.
Gesamt 1 Std.
Portionen 8 Portionen
Kalorien 330 kcal

(Nährwerte pro Portion)

Kohlenhydrate 10 g
Protein 21 g
Fett 21 g
Ballaststoffe 5 g

Zutaten
  

Tomatensauce

“Bechamel”

Anleitungen
 

Zutaten vorbereiten

  • Enden der Auberginen abschneiden und 5-7 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Scheiben auf ein Gitter legen und salzen. 20 Minuten liegen lassen, dann umdrehen, nochmal salzen und 20 Minuten liegen lassen. Anschließend mit Papiertüchern trocken tupfen.
  • Knoblauch schälen und hacken, Zwiebel schälen und würfeln.
  • Parmesan fein reiben

Tomatensauce

  • 500ml passierte Tomaten mit 2 TL Pizzagewürz, 1 TL gehacktem Knoblauch, 10 Blättern Basilikum und 1 TL Salz pürieren, Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Knoblauch bei mittlerer Hitze für eine Minute mit etwas Olivenöl braten bis er duftet.
  • Zwiebeln und weitergaren, bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Tomatensauce darübergeben und rühren, bis die Sauce warm ist.

“Bechamel”-Sauce

  • Frischkäse und Quark in einer Schüssel cremig rühren.
  • 1 Ei, 3/4 vom Parmesan und gehackte Petersilie zugeben.
  • Gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zusammenbauen

  • Eine große Auflaufform vorbereiten.
  • Eine dünne Schicht Tomatensauce auf den Boden geben.
  • Dann eine Lage Auberginen darauf legen und mit einer Lage “Bechamel”-Sauce bestreichen.
  • Mit etwas geriebenem Mozzarella bestreuen.
  • Wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
  • Die letzte Schicht Aubergine nur mit Tomatensauce und dem restlichen Mozzarella bestreuen und am Schluss etwas Parmesan darüberreiben.

Backen

  • Auflaufform mit einer Alufolie bedecken und 30 Minuten bei 200°C Ober/Unterhitze backen.
  • Alufolie entfernen nur nochmal 10 Minuten offen backen, damit der Käse etwas Farbe bekommt.
  • Auf dem Teller mit etwas Petersilie garnieren und frisch genießen.
  • GUDN!
KH % 12.7 %
Protein % 26.7 %
Fett % 60.6 %
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10 Kommentare

  1. 5 stars
    Super lecker aber die Zeitangabe passt nicht ganz.
    Dauert bei mir, bis es aus dem Backofen kommt 1:40h.
    Der Aufwand lohnt sich aber sehr 😊

    1. Eine Stunde länger? Interessant. Dass Zeitangaben je nach Ofen mal abweichen ist ja normal, aber das ist schon krass. Bei uns war die Lasagne nach 40 Minuten echt fertig. Nach 1:40h bei 200°C wär bei uns der Käse vmtl Kohlefaser :D

  2. Sehr gutes Rezept. Für mich müssen die Auberginenscheiben dünner sein…. ansonsten genial. Ich bin normalerweise ein „Fleischfresser“ und nach veganen Gerichten fehlt mir immer irgendwas….hier nicht! Danke für das wirklich hervorragende Rezept 👍🏻👍🏻👍🏻

  3. Heute gemacht. Mega lecker. Habe aber die Auberginen auch zuvor mit der Brotmaschine dünn geschnitten, Öl, Salz, Pfeffer und ab in den Ofen für 15min. Frischkäse habe ich halb Kräuter genommen.
    Habe jetzt schon das ein oder andere gemacht. Alles lecker, aber irgendwie schon sehr grenzwertig mit den KH oder? Also ich bin noch Anfänger, aber grob soll man 10 kh pro Mahlzeit doch nicht überschreiten, oder? Bei euren Rezepten bin ich immer drüber oder die Portion ist zu klein. Mache ich was falsch?

  4. Mein Mann und ich machen die Lasagne immer mit Zucchinis und die Bechamelsoße mit Kokosmehl, sehr zu empfehlen! Die Lasagne schmeckt durch das Kokosmehl süßlich und ist ein wahnsinniges Geschmackserlebnis 😍

    1. Hallo Heike,
      die Sternchen sind der Hinweis auf die Affiliate Links. Schau mal ganz unten im Blog, da werden die erklärt. Ganz einfach gesagt, überall wo ein Sternchen hinter einem Link ist führt der Link zu Amazon. Wenn Du dann bei Amazon etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich ist der Artikel aber nicht teurer. So kannst Du uns z. B. bei der Arbeit mit dem Blog unterstützen :).

      LG
      Vroni

  5. Sowas ähnliches habe ich auch im Repertoire: „Parmigiano all melanzane“. Allerdings müssen dafür die Auberginenscheiben gebraten werden. Kostet viel Zeit und ist eine ziemliche Sauerei. Darauf verzichtest Du offenbar. Muss ich unbedingt mal so probieren.

    1. Ich ziehe auch Auberginenscheiben mit Röstaromen vor. Es gibt aber eine „saubere“ einfache Möglichkeit um dies zu erreichen. Die Auberginenscheiben werden auf ein Backblech geschichtet, mit Olivenöl eingepinselt und kommen dann bei 230 Grad (oder heißer wenn möglich) in den Backofen bis sie schön braun sind. Nebenbei bereitet man die Sauce zu. Man kann sich dann auch das salzen sparen, da sie im Backofen Wasser verlieren. Und der Backofen ist auch gleich für den Auflauf vorgeheizt. ;-)

    2. Hab ich probiert. Die Auberginenscheiben hatten eine leicht pappartige/schwammige Konsistenz. Für mich nicht genießbar. Unbedingt vorbraten oder grillen!