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Selbstgemachte Remoulade ohne Zucker und Konservierungsstoffe

Selbst gemachte Remoulade ist kein Vergleich zu dem gekauften Industriebullshit, das in undekorativen Plastikflaschen daher kommt. Und es ist auch nicht wirklich viel Aufwand – die 10-15 Minuten lohnen sich absolut!

Zum Glück kommt die Grillsaison gerade wieder im Anmarsch und die Remoulade findet garantiert Anwendungsmöglichkeiten und Abnehmer. Im Zweifelsfall mich. Sag Bescheid wann und wo ;)

Remoulade ist französisch

Die Franzosen sind an vielen Saucen und anderen klassischen Gerichten schuld. Mayonnaise, Remoulade, Vinaigrette, Ratatouille, Mousse au chocolat – die Grundlagen von 3/4 unserer „modernen“ Küche kommt aus Frankreich. Nicht umsonst heißt es ja schließlich „klassische französische Küche“ und ist das, was in jeder Kochschule gelehrt wird.

Und wie alles, was irgendwie gut ist, greift die Lebensmittelindustrie zu und wandelt es in ein lange haltbares und billiges Regalprodukt, das dem groben Konzept nach dem Original entspricht. Aber sonst nichts damit gemeinsam hat.

Klar, Remoulade aus der Tube schmeckt irgendwie zu Fisch und kaltem Fleisch. Irgendwie. Wenn man das Original nicht kennt. Aber Mayonnaise aus der Tube ist auch lecker, wenn man keine Ahnung hat, wie sie schmecken KANN.

Ich bin nicht der größte Freund der Franzosen (das ist mehr ein Klischee, dem ich entsprechen muss – ich bin an der Grenze aufgewachsen), aber was die Lebensmittelindustrie mit ihrer Küche macht, ist gemein.

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Mach deine Remoulade wie du magst

Selbst gemachte Remoulade ist eines der „Gerichte“, die man unendlich variieren kann, solange man sich an das Grundprinzip hält.

Das wäre übrigens folgendes (in unserer Variante): selbst gemachte Mayonnaise, gehacktes Ei, Gewürzgurken, Zwiebeln und Kräuter. Welche Kräuter, welche Zusätzlichen Gewürze und so weiter du verwenden willst und auch wieviel von den einzelnen Zutaten, das ist völlig dir überlassen.

Du kannst zusätzlich Frühlingszwiebel mit rein schnibbeln, Schalotten statt Zwiebeln verwenden oder auch Perlzwiebeln (auch eingelegt).

Frische Gurkenwürfel statt Gewürzgurken sind eine erfrischende Abwechslung. Verschiedene Kräuter wie Kerbel, Estragon, frischer Majoran – alles geht, nichts ist verboten.

Grillsaucen machen grillen erst zum richtigen Vergnügen

Darüber hab ich letztes Jahr schon mal geschrieben. Grillsaucen wie diese Remoulade sind wichtig für unsere deutsche Grillkultur.

Daher gab es letztes Jahr schon ein paar Vertreter dieser Gattung. Wir haben bisher BBQ-Sauce, Kokos-Birnen-Currysauce, Mayonnaise, Aioli, Tzatziki und Cocktailsauce. Auch und ein Quick-and-dirty Ketchup, das aber eher aus unseren Anfangszeiten stammt. Das muss vielleicht nochmal neu aufgelegt werden…

Fehlt dir noch irgendwas wichtiges, irgendeine essenzielle Grillsauce, die hier absolut noch fehlt? Sweet Chili, Knoblauchsauce, irgendwas Scharfes (unter dem Vroni dann wieder brutal leiden muss, wenn wir abschmecken)?

Schreib es einfach unten in die Kommentare, dann kommt es auf unsere Liste ;)

Und da wir aktuell noch ganz viel anders für den Blog zu tun haben, halte ich den heutigen Artikel etwas kürzer und wir kommen ausnahmsweise mal gleich zum Rezept!

liebe Grüße
Nico

Remoulade selber machen Rezept ohne Zucker Low Carb DIY

Remoulade selber machen - ohne Zucker

Nico
Selbst gemachte Remoulade ist nicht nur gesünder als gekaufte Remoulade sondern auch viel, viel leckerer. Geht super zum grillen oder zu jeder Art Fisch oder kaltem Fleisch :)
3.31 von 13 Bewertungen
Vorbereitung 15 Min.
Zubereitung 5 Min.
Gesamt 19 Min.
Portionen 20 Portionen
Kalorien 118 kcal

(Nährwerte pro Portion)

Kohlenhydrate 0.1 g
Protein
Fett 12 g

Zutaten
  

  • 2 Ei
  • 250 ml Rapsöl möglichst frisches Kernöl
  • 1 TL Senf *
  • 1 TL Zitronensaft *
  • 3 kleine Gewürzgurken
  • 2 Schalotten oder 1 kleine Zwiebel
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 1 handvoll Petersilie
  • 4 Stängel Dill
  • Salz *
  • Pfeffer *

Anleitungen
 

  • Ein Ei hart kochen: anpieksen, in kaltes Wasser legen, aufkochen und 8 min kochen, dann abschrecken und im Wasser abkühlen lassen.
  • Mayonnaise aus 1 Ei, Öl, Senf, Zitronensaft, je 1 Prise Salz und Pfeffer herstellen herstellen.
  • Öl, rohes Ei, Zitronensaft und Gewürze in ein hohes Gefäß geben, Pürierstab auf den Gefäßboden stellen und einschalten. Langsam nach oben ziehen. BOOM! Mayo.
  • Kräuter und Gurken fein hacken.
  • Zwiebel(n) schälen und sehr fein schneiden.
  • Hart gekochtes Ei pellen und hacken (ich hab das mit dem Schneebesen in der Rührschüssel gemacht!)
  • Alle Zutaten mit der Mayonnaise mischen und abschmecken.
  • Passt super zu Fisch, Gegrilltem umd auch kaltem Braten.
  • Gekühl und zugedeckt sollte sich die Remoulade 2-3 Tage im Kühlschrank
  • GUDN!
KH % 0.4 %
Protein % 0 %
Fett % 99.6 %
Du hast das Rezept ausprobiert?Erwähne @salala.de oder tagge #salalade auf Insta!
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5 Kommentare

  1. Ihr habt mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Yummy, genau die richtige Zeit für so etwas Leckeres wie Remoulade. Jetzt beginnt für mich auch die Salat-Saison. Im Winter mag ich lieber gekochtes Gemüse. Das ist nicht so kalt im Bauch. ;-) Wie steht Ihr den so zu leckeren Salatdressings? Viniagrette ist ja ganz nett aber diese leckeren Thousand Island oder Sylter… Hättet Ihr nicht mal Lust? …
    Liebe Grüße Mei
    PS: Und jetzt wieder ab in den Garten… ;-)

  2. Liebe Vroni, lieber Nico, ich bin ein großer Fan von euch. Eure Rezepte sind einfach nachzumachen und sehr lecker. Übrigens: Wenn ihr mal grillt, mit richtig Fleisch und Keto-beilagen, dann macht mal ein Video. Ich wüsste gerne, was bei euch alles auf den Teller kommt. Liebe Grüße und Gottes Segen sendet Euch Athanasia Nuglisch aus Aue im Erzgebirge