Schwedische Hackbällchen wie von Ikea, das sind Köttbullar. Unsere Low Carb Variante kommt sogar mit einer selbst gemachten Gewürzmischung.
Schwedische Hackbällchen wie von Ikea, das sind Köttbullar. Unsere Low Carb Variante kommt sogar mit einer selbst gemachten Gewürzmischung.
Schwedische Hackbällchen wie von Ikea, das sind Köttbullar. Unsere Low Carb Variante kommt sogar mit einer selbst gemachten Gewürzmischung.
Schwedische Hackbällchen wie von Ikea, das sind Köttbullar. Unsere Low Carb Variante kommt sogar mit einer selbst gemachten Gewürzmischung.
Schwedische Hackbällchen wie von Ikea, das sind Köttbullar. Unsere Low Carb Variante kommt sogar mit einer selbst gemachten Gewürzmischung.
Schwedische Hackbällchen wie von Ikea, das sind Köttbullar. Unsere Low Carb Variante kommt sogar mit einer selbst gemachten Gewürzmischung.

Köttbullar – Schwedenklopse, ganz ohne Möbelhaus

Hey, Köttbullar kennen wir alle von Ikea; eines der wenige Produkte, die man doch nicht selbst zusammenbauen muss. Das ist ein klein bisschen enttäuschend, deswegen haben wir hier eine Bauanleitung für die Köttbullar für dich. Wenn auch ohne Schrauben.

Man spricht sie übrigens Schöttbullar aus, auch wenn das irgendwie falsch klingt. Für mich jedenfalls. Stimmt aber wirklich, ich hab’s recherchiert. Man stelle sich die armen Menschen hinter den Tresen der Ikea-Kantinen vor.

Zweihunderfünfzig mal am Tag müssen Sie es hören „Ich nehm den Fisch und mein Mann kriegt die Köttbullar.“ Mit K. Nach wievielen Wochen wird aus einem freundlich geantwortetem „Schöttbullar! :)“ langsam ein gemurmeltes „… schöttbullar …“ und dann am Ende nur noch ein Gedanke. Ein Gedanke, der den armen Menschen in seinen Träumen verfolgt.

Frage: gehen Ikea-Kantinenmenschen am Wochenende in den Wald und brüllen sowas wie „SCHÖTTBULLAR!! ES HEIßT SCHÖTTBULLAR!!!“ 

Ein Grund nicht nach Schweden zu ziehen

Damit meine ich nicht die Köttbullar oder das schwedische Essen im Allgemeinen. Mein Bruder sagt, schwedische Küche ist der deutschen Küche sehr nah. Ich zitiere gern:

hannes-schwedische-kuecheEr muss es wissen, der verdient sich grade in Stockholm seinen Doktortitel. Stockholm? Ja, doch, Stockholm. hannes-stockholm

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Nein, die Schweden haben ganz offensichtlich ein ziemlich gespaltenes Verhältnis zu Feiertagen. Im Land der Kartoffeln und Köttbullar gibt es erst seit erst seit 1983 einen echten Nationalfeiertag und erst seit 2005 er zum arbeitsfreien Feiertag geworden.

Nach entweder gut 600 Jahren (Gründung 1397) oder zumindest knapp 500 Jahren (Unabhängigkeit von Dänemark, 1523) hat das ja nun doch etwas gedauert.

So blöde wären ja wohl nicht mal wir Deutschen.

Aber als kühler Nordmann möchte man es ja auch nicht übertreiben. Den 6. Juni, im Original „Tag der schwedischen Flagge“, blaumachen ist ja soweit ok. Aber dafür wurde dann der Pfingstmontag als arbeitsfreier Feiertag abgeschafft. Det är dum!  *kopfschüttel*

Was macht den Geschmack der Köttbullar aus?

Für mich haben Köttbullar zwei wichtige Eigenschaften, die sie von normalen Hackbällchen unterscheiden. Der erste wichtige Punkt ist die Hackfleischmischung.

Köttbullar haben zur Hälfte aus Rinderhackfleisch zu bestehen. Schwein hat darin nichts verloren. Der zweite Fleischanteil sollte ein etwas „markanterer“ Geschmack sein. Das kann durch Wild-, Lamm- oder auch Elchhackfleisch erreicht werden. Wild ist mir persönlich meist zu schade und Elch zu schwer zu bekommen. Lamm hingegen hat einen schönen, spürbar „anderen“ Geschmack und kann relativ leicht bezogen werden – und war daher auch unsere Wahl.

Der zweite, genau so wichtige Punkt ist die Gewürzmischung. Traditionell verwenden die Schweden eine Gewürzmischung, die Piffi Allkrydda heißt, wobei „Allkrydda“ dabei wohl einfach das schwedische Wort für Piment ist. Welches aber nicht da drin ist.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wird diese Mischung in Schweden gerne und oft verwendet, für viele verschiedene Gerichte. Ich kann mir den Namen nur ganz nebelig im Zusammenhang mit dem englischen Wort für Piment zusammenfantasieren: Piment heißt auf englisch „allspice“, also quasi „Alleswürzer„. In Deutschland würden wird quasi „Maggi“ dazu sagen, in Asien „Sojasauce“. Und tatsächlich, wenn man „krydda“ vom schwedischen ins Deutsche übersetzt, kommt wieder „würzen“ dabei raus. Klingt doch am Ende schwer nach Universalwürzmittel.

Die Mischung besteht aus Salz, Chili, Zwiebelpulver, rosenscharfem Paprikapulver, schwarzem Pfeffer, Knoblauchpulver, Selleriesalz, Muskat, Koriander, Kardamom und Gewürznelken. Die Variante die ich mir selbst zusammengemischt habe, hat ganz ordentlich Bumms, weil eine ganze Menge Chili drin ist. Auf Wunsch kann ich gerne mal das genaue Rezept für meine Mischung hier ablegen, vielleicht sogar mit Video.

Ich glaube, der spezifische Geschmack, der bei den Köttbullar zum tragen kommt, hängt hauptsächlich mit den Gewürznelken zusammen. Und dem Rest.

Die spezifische Herstellung à la salala gibt es jetzt übrigens ganz praktisch da untern, als Kochrezept. Und irgendwo weiter oben, als Video.

liebe Grüße
Nico

Songlist: Bap – Verdamp lang her, Kristallnaach, Dos Kanns Zaubere, ABBA – Dancing Queen, Gimme!Gimme!Gimme!, The Winner Takes It All, Mamma Mia, Take A Chance On Me, Super Trouper, Lay All Your Love On Me, Waterloo, Chiquitita, Voulez-Vous, Rage Against The Machine – Killing In The Name, Billy Talent – Louder Than The DJ, Me First and the Gimme Gimmes – The Longest Time, Alient Ant Farm – Flesh And Bone, Disturbed – Immortalized, Metallica – Nothing Else Matters, Papa Roach – Last Resort, Reel Big Fish – Another Day In Paradise, The Offspring – Self Esteem

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Köttbullar - low carb und

Nico
4.5 von 2 Bewertungen
Vorbereitung 20 Min.
Zubereitung 30 Min.
Gesamt 50 Min.
Portionen 4 Portionen
Kalorien 712 kcal

(Nährwerte pro Portion)

Kohlenhydrate 8 g
Protein 35 g
Fett 55 g
Ballaststoffe 7 g

Zutaten
  

Anleitungen
 

  • Schalotten schälen und sehr fein würfeln.
  • Alle Zutaten (aber nur 2/3 der Schalotten) für die Köttbullar gut zu einem Fleischteig verarbeiten und nochmal abschmecken.
  • mit feuchten Händen zu Kugeln in der Größe von Golfbällen formen.
  • In Butterschmalz bei mittelhoher Hitze rundherum anbraten.
  • aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen
  • Restliche Schalotte in wenig Butterschmalz scharf anbraten und mit Rinderfond ablöschen.
  • 10 min einkochen lassen und dann Sahne und Apfelessig zugeben, aufkochen.
  • und Kartoffelnfasern einrühren und andicken lassen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Köttbullar in der Soße warmziehen lassen.
KH % 4.8 %
Protein % 20.9 %
Fett % 74.4 %
Du hast das Rezept ausprobiert?Erwähne @salala.de oder tagge #salalade auf Insta!
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2 Kommentare

  1. Hi Nico,
    auch wenn ich scheinbar der erste und einzige bin, der das auf Anhieb nicht hinbekommt, so hoffe ich trotzdem du findest diesen Kommentar und haust mal die groben Verhältnisse der Gewürze mindestens hier in den Kommentaren rein, die du für dein Piffi verwendet hast, da meins, desto mehr ich rumprobiere, nur ulkiger wird statt besser…
    (bin selbst ein bekennender Koch-noob muss ich dazu sagen… 🙄)

    1. Hi Jason,

      ich habe folgende Mischung verwendet

      100g Salz
      3 El Chiliflocken
      3 El rosenscharfes Paprikapulver
      5 El Zwiebelpulver
      1 Tl Muskat
      2 Tl schwarzer Pfeffer
      2 Tl Knoblauchpulver
      5 Tl Selleriesalz
      1/2 Tl gem. Gewürznelken
      1 Tl gem. Kardamom
      1 Tl gem. Koriandersamen

      Und ich glaube nicht, dass du der einzige bist, der das nicht hinbekommt, sondern eher einer der wenigen, der den Anspruch hat das Zeug selber zu mischen, so wie ich. Irgendwer hat mir mal per Mail ich geschrieben „ich nehme stattdessen einfach Pommes-Salz“. Würde ich persönlich jetzt zwar nicht so machen, aber jeder darf ja seinen eigenen Geschmack haben ;)

      Und das mit dem Kochnoob… lässt sich durch Übung ändern, kriegst du hin und dauert auch nicht ewig.

      Viel Erfolg beim mischen und sag mir hinterher, wie es geschmeckt hat!

      lg
      Nico