Salat muss nicht langweilig sein

Wenn man über Salat spricht, haben ganz ganz viele Leute ein ganz bestimmtes Bild im Kopf: Kopfsalat mit traurigem, wässrigen Dressing. Der klassische Fall der gesunden Alibi-Beilage um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Als „Hasenfutter“ wird er oft bezeichnet und lieblos zubereitet wird er, weil es ja doch nur eine Ergänzung zum „richtigen“ Essen sein soll.

Wir machen das anders. Salat, insbesondere unser „großer“ Salat, ist bei uns eine wirklich vollwertige Mahlzeit. Viele viele Zutaten, viele Geschmacksrichtungen und Texturen. Einfach mal schnell gemacht ist der Salat damit halt leider auch nicht, ich brauche für diese Zubereitung länger als für viele andere Gerichte. Was genau zu tun ist, siehst du im Video oder unten im Rezept.

Variantereichtum

Es gibt vermutlich so viele Salatvariationen wie es Leute gibt, die ihn Essen. Das fängt an bei den unglaublich vielen Zutaten, die man verwenden kann (und sollte!). Ein kurzer Auszug aus den Zutaten, die mir spontan auf die Tastatur fallen: Eisbergsalat, Römersalat, Feldsalat, Ruccola, Tomaten, Möhren, Paprika, Kresse, Kerne und Saaten, Rote Beete, diverse Kohl- und Krautsorten, Sprossen, Gurken, Avocado, Parmesan, Mozarella und andere Käsesorten, Zwiebeln, Schalotten, Pilze aller Art, Walnüsse, Haselnüsse, Lachs, Sardellenfilets, Pute, Huhn, Bacon, Mais (na gut, vielleich jetzt nicht mehr…), Croutons (aus LC-Brot, ja) und viele viele andere Dinge.

Dann kommt die Soße, die mindestens genauso viele Varianten möglich macht. Hunderte Essigsorten, Milchprodukte wie Frischkäse, Sahne oder Joghurt, diverse Basis- oder Würzöle, Senf, glutenfreie Sojasoße, alle möglichen Kräuter und Gewürze, wieder Avocado… der Kreativität sind einfach keine Grenzen gesetzt.

Das alles macht die Idee „Salat als Hauptgericht“ eigentlich so undefiniert, wie sie nur sein kann. Unsere Kombination aus Zutaten, Sauce und Zubereitung ist auch nie ganz festgelegt, wenn auch die grobe Richtung immer ähnlich ist, wenn wir einen „großen“ Salat machen.

Frische Zutaten verwenden

… ist der einzige Punkt, der aus meiner Sicht wirklich das große Muss ist. Es gibt nichts schlimmeres als Dosenchampignons und Konsorten. Gut, es spricht nichts gegen eingelegte Artischockenherzen und Spargel aus dem Glas, in diesem Fall. Getrocknete Kräuter, wie man sie für Marinaden verwendet, also Thymian oder Basilikum gerebelt aus der Dose sind absolut ungeeignet. VIELLEICHT mal von Dillspitzen * * abgesehen, aber auch nur vielleicht.

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Ansonsten gilt: Zutaten HEUTE kaufen – so frisch wie möglich, greif dir im Markt ruhig die schönsten Zutaten raus, die du finden kannst, den Salat HEUTE zubereiten und HEUTE essen. Bestenfalls heute vorbereiten und ohne Sauce im Kühlschrank lagern, um das Dressing morgen in der Arbeit drüber gießen und da zu Mittag verspeisen.

Ansonsten: tob dich aus, experimentiere oder versuch mal das, was wir hier vorgeschlagen haben.

Viel Spaß mit dem Video (ist bisschen panne, aber was solls…) und mit dem Rezept.

Salala Style Salad oder einfach großer Salat mit Hähnchen - salala.de - Low Carb

Das Video wird von YouTube eingebettet abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.

liebe Grüße
Nico

Salala Style Salad oder grosser Salat

Salala Style Salad oder einfach großer Salat - Low Carb

Nico
5 von 1 Bewertung
Vorbereitung 30 Min.
Zubereitung 20 Min.
Gesamt 50 Min.
Portionen 4 Personen
Kalorien

(Nährwerte pro Portion)

Kohlenhydrate 0 g
Protein
Fett
Ballaststoffe

Zutaten
  

  • ½ Kopf Eisbergsalat
  • 2 Avocado *
  • 1 Zehe Ackerknoblauch *
  • 2 Paprika rot und gelb
  • Cherrytomaten
  • 2 rote Beete bereits gekocht
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Gurke
  • 250 g Champignons braun oder weiß
  • 1 handvoll Ruccola
  • 2 Möhre
  • 1 Schale Kresse
  • 2 Kugeln Mozzarella *
  • Sonnenblumenkerne * oder anderen nach Wahl
  • etwas Butter * zum rösten der Kerne
  • 200 g Bacon * *
  • Salatsoße nach Wahl

Hähnchen

  • 600 g Hähnchenbrustfilets
  • etwas Eiweißpulver, neutral optional, ist NICHT LCHF, zum mehlieren der Hähnchen
  • etwas Olivenöl (*) *
  • Salz *
  • Pfeffer *

Anleitungen
 

  • Den Bacon auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten kross braten lassen. Geht natürlich auch in der Pfanne.
  • Die Champignons vierteln und mit dem restlichen Fett des Bacons in der Pfanne leicht anschmoren.
  • Die Butter in einer Pfanne schmelzen (mittlere Hitze) und die Kerne sowie den fein geschnittenen Knoblauch darin kurz anrösten.
  • Für den Salat alle Gemüsen und den Mozzarella in die gewünschte Größe schneiden und in eine Schüssel geben. Wer will, kann die Möhre auch mit einer Julienne Scheibe raspeln. Super geht das mit dem Multiquick 7 * ;).
  • Den Ruccola mit der Hand grob zerrupfen und auch zum Salat geben.

Hähnchen

  • Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Hähnchenbrustfilets in ca. 2-4 cm große Würfel oder Streifen schneiden.
  • Die Hähnchenstücke in eine Auflaufform legen und mit Salz und Pfeffer würzen und dann mit etwas Eiweißpulver bestreuen. Alles gut einmassieren.
  • Ein wenig Olivenöl darüber geben und nochmal gut durchmengen.
  • Bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten garen, bis die Hähnchenstücke und leicht braun sind. Zwischendurch mal wenden. Optional in der Pfanne statt im Backofen.
  • Noch heiß zum Salat servieren.

Vereinigung

  • Den Salat mit der Salatsoße, dem Bacon und den Champignons gut vermengen, Hähnchenstücke erst beim Servieren dazugeben. Genießen.
KH %
Protein %
Fett %
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Ein Kommentar

  1. Und ich dachte immer, mein „großer Salat“ wäre groß!

    Rote Beete würde ich jetzt nicht unbedingt aufnehmen und die Champions am Ende mit dem Fleisch zusammen auf die Teller (da die bei uns nicht jeder mag), aber die Version wird ausprobiert!
    Klasse :-)